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Mit Biss durchs Leben gehen – der richtige Zahnersatz

 

Unsere Zähne begleiten uns durch den Alltag. Sie unterstützen uns beim Genuss unserer Leibspeise, spielen eine wichtige Rolle beim Sprechen und sind im direkten Gegenüber ein Hingucker für den Gesprächspartner. Wenn die natürliche Stärke des Zahns vergeht, muss zuverlässiger Ersatz her. Welcher Zahnersatz wann Anwendung findet, erfahren Sie hier.

 

Experten unterscheiden bei Zahnersatz zwischen festsitzenden Lösungen, herausnehmbaren Elementen und speziellen Hybridprothesen, die einen Kompromiss aus beidem darstellen. Grundsätzlich gilt: Festsitzender Zahnersatz findet bevorzugt bei kleineren Lücken Anwendung während herausnehmbare oder kombinierte Prothesen für weitestgehend zahnlose Kiefer von Vorteil sind.

 

Festsitzender Zahnersatz

Schon als Kind wussten wir: Karies ist gefährlich für unsere Zähne. Sie frisst sich durch die Substanz und hinterlässt Spuren der Verwüstung. Jetzt muss der Zahnarzt handeln. Er entfernt die dunklen Stellen am Zahn bei der Behandlung großflächig und baut die entstehenden Löcher mit einer Füllung auf. Für diese Inlays bedient sich der Experte einer Reihe strapazierfähiger Materialien wie Gold, Keramik, Amalgam oder einem Keramik-Kunststoff-Gemisch, dem Komposit.

Zerstören die Kariesbakterien die gesamte Zahnkrone und verschonen lediglich die Wurzel des Zahns, setzt der Zahnarzt eine sogenannte Krone auf den abgeschliffenen Zahnstumpf. Diese Methode ist auch bei abgebrochenen Zähnen vielversprechend, da die gesunde Basis des Zahns erhalten wird. Je nach Schadensumfang bekommt der Patient eine Teil- oder eine Vollkrone eingesetzt, die den gesunden Zahn imitiert und bis zu 15 Jahre fest im Mund verbleibt.

Sind mehrere nebeneinanderliegende Zähne angegriffen, befestigt der Zahnarzt Brücken, also zusammenhängende Kronen und Brückenglieder, an den die Lücke begrenzenden Zähnen, die dann als „Pfeiler“ dienen. Im Vergleich zu Implantaten bescheren Brücken schnelle Abhilfe, können in Sachen Haltbarkeit jedoch nicht mithalten.

 

Sofern der Kieferknochen des Patienten stabil genug ist, empfiehlt sich das Einsetzen von Implantaten. Der besondere Vorteil dieser Methode ist, dass gesunde Zähne unberührt bleiben und lediglich schlechte Zähne einem Zahnimplantat weichen. Bei der Behandlung implantiert der Arzt Schrauben im Kieferknochen, die eine stabile Basis für die weitere Behandlung bieten. Auf die Anker setzt der Fachmann entweder herausnehmbare Prothesen oder feste Suprakonstruktionen. Ob der natürliche Zahn erhalten bleibt, legt er individuell fest. Die Behandlung ist zwar vergleichsweise kostspielig, dafür aber in der Regel ein Leben lang haltbar und bietet angenehmen Tragekomfort.

 

Herausnehmbarer Zahnersatz

Ob im Straßenverkehr oder beim Sport: Unfälle können gravierende Schäden am Kiefer verursachen. Parodontitis, Karies und Co. tun ihr Übriges, sodass aus einem einstig gesunden Kauapparat ein zahnloser Kiefer wird – ein Horrorszenario. Der modernen Zahntechnik ist es zu verdanken, dass Patienten auch in diesem Ernstfall wieder genüsslich zubeißen können. Sind einige Zähne im Kiefer verblieben, nutzt der Experte diese als Befestigung für Klammer- oder Teleskopprothesen. Die Totalprothese kommt bei einem völlig zahnlosen Kiefer zum Einsatz. Sie hält durch physikalische Gesetze am Kiefer fest, wie etwa den Adhäsionskräften und der einfachen Saugwirkung. Die Behandlung mit herausnehmbaren Zahnprothesen gilt als unkompliziert und günstig, der Patient muss jedoch Abstriche bei Tragekomfort und Ästhetik in Kauf nehmen.

 

Hybridprothesen

Bei der Hybridprothetik (Overdenture) befestigt der Patient seine herausnehmbaren Teil- oder Totalprothesen an gesunden Zähnen oder an Implantaten. Der überzeugende Vorteil des kombinierten Zahnersatzes ist der Komfortfaktor. Schnell montiert an den Ankerpunkten, kommt die Prothese ohne stabilisierenden Kunststoffgaumen aus. Das vereinfacht das Sprechen und erhält das Geschmacksempfinden. Auf Zahn und Zahnfleisch abgestützte Prothesen schonen außerdem das Zahnfleisch. Preislich sind die Hybridprothesen je nach verwendetem Material im mittleren Bereich anzusiedeln.

 

Der richtige Zahnersatz

Welcher Zahnersatz sinnvoll für Sie ist, hängt von drei Hauptfaktoren ab. Zunächst einmal spielt die medizinische Umsetzbarkeit eine große Rolle. Nicht zuletzt ist die Behandlungsart eine Preisfrage. Weiterhin ist der Tragekomfort zu betrachten. Gerne beraten wir Sie zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Behandlungen. Je nach persönlichem Empfinden und medizinischer Ausgangslage gelten die folgenden Eigenschaften für die verschiedenen Zahnersatzarten:

 

Krone / Brücke
Anwendungsbereich: Kleine bis mittlere Zahnlücke
Kassenleistung möglich: Ja
Komfort: Gut

Klammerprothese
Anwendungsbereich: Größere Zahnlücken, Restbezahnung
Kassenleistung möglich: Ja
Komfort: Mittelmäßig

Teleskopprothese
Anwendungsbereich: Kleine bis mittlere Zahnlücke
Kassenleistung möglich: In der Regel nein
Komfort: Gut

Vollprothese
Anwendungsbereich: Zahnlosigkeit
Kassenleistung möglich: Ja
Komfort: Mittelmäßig

Implantat
Anwendungsbereich: Immer, sofern Kiefer stabil
Kassenleistung möglich: Nein
Komfort: Sehr gut

Parodontitis - die gefürchtete Zahnerkrankung

Ab 40 steigt das Risiko für Parodontitis. Doch was genau ist das überhaupt? Welche Folgen hat eine Erkrankung und was können Sie dagegen tun?

Wer an einer Parodontitis leidet, bei dem sind schädigende Bakterien am Werk. Sie lösen eine Entzündung des Zahnbettes aus, die im fortgeschrittenen Stadium schwere Folgen mit sich bringt. Die Parodontitis entsteht oft durch eine schlechte Mundhygiene sowie verschiedene andere Faktoren. Die Bakterien vermehren sich und siedeln sich auf der Zahnoberfläche an. Langsam wandern sie Richtung Zahnwurzel und lösen dabei das Zahnfleisch von dem Zahn. Es entstehen sogenannte Zahnfleischtaschen. Jetzt genießen die Bakterien einen besonderen Schutz, denn in den Taschen sind sie sicher vor Zahnbürste und Mundspülung. Durch die Entzündung ist das Zahnfleisch empfindlich, gerötet und neigt zu Zahnfleischbluten. Wer häufig Blut in der Zahnpasta entdeckt, sollte umgehend einen Zahnarzt aufsuchen. Bleibt die Parodontitis weiterhin unentdeckt, zieht sich das Zahnfleisch infolge der Entzündung langsam zurück. Dabei legen sich die Zahnhälse nach und nach frei. Dies ist mit Einbußen der Ästhetik sowie mit sensiblen Zähnen verbunden. Dringt die Entzündung bis ins Bindegewebe oder sogar bis in den Kieferknochen vor, verlieren die Zähne ihren Halt und fallen aus. Die Folgeschäden einer Parodontitis sind gravierend, weshalb Sie bei Verdacht schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen sollten.

 

Wie entsteht eine Parodontitis?

Grund für eine entstehende Parodontitis sind häufig eine schlechte Mundhygiene gegebenenfalls in Kombination mit anderen generellen Erkrankungen und bestimmten Risikofaktoren. Wer seine Zähne täglich pflegt, beugt Erkrankungen vor. Doch trotz regelmäßiger Pflege gibt es einige Faktoren, die das Risiko erhöhen. Allem voran steht eine zuckerlastige Ernährung. Denn die Bakterien ernähren sich von Plaque. Hinzu kommen ein hoher Alkoholkonsum, Rauchen, Diabetes, ein schwaches Immunsystem sowie eine genetische Veranlagung. Sind Parodontitiserkrankungen in der Familie bekannt, ist eine ausgeprägte Hygiene von wesentlichem Wert.

 

Was tun bei einer Erkrankung?

Der erste Schritt der Behandlung ist die Diagnose. Oft entdecken Betroffene die Parodontitis erst sehr spät, da die Krankheit lange Zeit symptomlos verläuft. Dennoch gibt es einige Anzeichen:

  • Häufiges Zahnfleischbluten
  • Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch
  • Rückgang des Zahnfleisches
  • Auffälliger Mundgeruch
  • Lockere Zähne

Stellen Sie mindestens eines dieser Anzeichen fest, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen und Ihre Bedenken mitteilen. Wer allerdings regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht, erspart sich viele Sorgen. Bei der Untersuchung misst der Zahnarzt die Zahnfleischtaschentiefe aus. So stellt er fest, ob eine Parodontitis vorliegt. Fällt das Ergebnis positiv aus, leitet der Zahnarzt entsprechende Behandlungsmaßnahmen ein. Die Behandlung ist in zwei Kategorien zu unterscheiden:

 

Geschlossene Behandlung

Die geschlossene Behandlung eignet sich bei einer Parodontitis im Anfangsstadium. Dabei sind die Zahnfleischtaschen noch nicht tief. Hier genügt eine gründliche Reinigung der Zahnoberfläche und der Taschen. Die Zahnfleischtaschen auszuspülen kann durchaus unangenehm sein. Daher führt der Zahnarzt die Behandlung unter örtlicher Betäubung durch. Im Anschluss erfolgt eine gesonderte Nachsorge.

 

Offene Behandlung

Wenn die Parodontitis bereits fortgeschritten ist und nach der geschlossenen Behandlung noch Resttaschen verbleiben, erfolgt eine offene Behandlung. Diese geht mit einem Eingriff einher, der allerdings auch unter örtlicher Betäubung erfolgt. Dabei öffnet der Zahnarzt die Taschen durch Einschnitte in das Zahnfleisch und löst es vom Zahn. Danach reinigt und poliert er die Zahnhälse. Durch die glatte Oberfläche haften die Bakterien schlechter am Zahn. Im Anschluss vernäht der

Die Vor- und Nachteile von Zahnfüllungsmaterialien

 

Die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen ist die Karies. Dabei muss es gar nicht soweit kommen. Wer frühzeitig handelt und zum Zahnarzt geht, rettet den Zahn durch eine Zahnsanierung. Der Zahnarzt entfernt die gesamte betroffene Zahnsubstanz und füllt den entstandenen Hohlraum mit einem Füllungsmaterial. Jetzt kommt es auf das richtige Material an. Bei der Füllung gibt es wichtige Unterschiede. Wir klären auf, welche Vor- und Nachteile Sie kennen sollten.

 

Amalgam

Das wohl bekannteste und früher am häufigsten verwendete Füllungsmaterial ist das Amalgam. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Quecksilber, Silber, Kupfer, Zink und Indium. In den vergangenen Jahren ist Amalgam allerdings stark in Verruf geraten. Das enthaltene Quecksilber, wenn auch nur in sehr geringen Mengen vorhanden, gilt als gesundheitsschädlich. Daher kommt das Amalgam in vielen Zahnarztpraxen nicht mehr zum Einsatz. Zudem stört die auffällige Farbe. Das Silber steht im starken Kontrast zum hellen Zahn und wird daher oft als unästhetisch empfunden. Doch bei den deutschen Krankenkassen gilt das Amalgam immer noch als Standard, weshalb sie die Kosten vollständig übernehmen. Außerdem erfordert die Füllung bloß einen Termin. In nur einer Sitzung stopft der Zahnarzt das Füllmaterial in den Zahn und schließt damit den Hohlraum vollständig

 

Gold

Als Zahnfüllung eignet sich ein weiteres Edelmetall: Gold. Dieses ist mit einem höheren Preis verbunden: Denn die Mehrkosten über die Amalgamfüllung hinaus, muss der Patient aus eigener Tasche zahlen. Für die Füllung sind in der Regel zwei Termine notwendig. Bei dem Ersten entfernt der Zahnarzt die erkrankte Zahnsubstanz und nimmt einen Abdruck von dem Hohlraum. Anschließend schickt er diesen in ein Zahnlabor, wo Experten das Goldstück passgenau formen. Im zweiten Termin verklebt der Zahnarzt die Füllung fest mit dem Zahn. Auch hier spielt die Ästhetik eine große Rolle. Denn auch das Gold hebt sich stark von der Zahnfarbe ab. Dennoch kommt das Gold bei den hinteren Backenzähnen zum Einsatz. Die Goldfüllung punktet mit einer langen Lebensdauer von 15 Jahren und mehr.

 

Komposit

Die Kompositfüllung ist ein Gemisch aus verschiedenen Materialien, unter anderem Kunststoff, Glas- und Quarzteilchen. Der Zahnarzt schichtet das Material in mehreren Schritten im Zahn. Zwischen den Schritten härtet er die Substanz immer wieder aus. So entsteht eine luftdichte, festverschlossene und nachhaltige Zahnfüllung. Man geht von einer Mindesthaltbarkeit von 7 Jahren aus. Komposit gilt als besonders ästhetisch, da das Material zahnfarben ist. Im Frontzahnbereich übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Komposit. Im hinteren Zahnbereich übernimmt sie allerdings nur den Anteil, der der Amalgamfüllung gleichgestellt ist. Alle weiteren Kosten trägt der Patient selbst.

 

Keramik

Wer sich eine zahnfarbige Füllung wünscht, der wählt zwischen Komposit und Keramik. Anders als beim Komposit handelt es sich bei einer Keramikfüllung um eine Einlagefüllung, auch Inlay genannt. Wie bei einer Goldfüllung muss erst ein Abdruck des entstandenen Hohlraums genommen werden. Anschließend erstellt das Zahnlabor die maßgeschneiderte Füllung. Der Zahnarzt verklebt das Keramik-Inlay fest mit dem Zahn. Später ist die Füllung kaum von dem eigenen Zahn zu unterscheiden. Das Material ist sehr verträglich und gilt als besonders biokompatibel. Jedoch geht eine Keramikfüllung mit höheren Kosten einher. Denn auch hier übernimmt die Krankenkasse nur den Anteil der Amalgamfüllung.

 

Welche Füllung ist die richtige? Jetzt Termin vereinbaren

Letztendlich muss jeder Patient selbst entscheiden, für welches Füllungsmaterial er sich entscheiden möchte. Zahnärztin Dr. Poth berät Sie in Ihrer Praxis in Essen gerne näher zu den verschiedenen Materialien und den damit verbundenen Kosten. Vereinbaren Sie hierfür ein unverbindliches Beratungsgespräch in der Praxis. Sie erreichen das Team unter der Telefonnummer 0201 787721.

 

Inlays und Onlays

Wenn ein Zahn von Karies betroffen ist, muss ein Zahnarzt die betroffene Substanz restlos entfernen. Zurück bleibt ein Hohlraum, der mit einem Füllmaterial luftdicht versiegelt wird. Dabei steht dem Patienten eine Auswahl an verschiedenen Materialien und Methoden zur Verfügung. Zu den immer beliebteren Varianten neben der herkömmlichen Füllung zählen ein Inlay oder Onlay. Doch was ist das eigentlich und wie genau unterscheiden sich Inlays beziehungsweise Onlays von einer klassischen Füllung?

 

Die Klassiker

Um einen Vergleich möglich zu machen, zeigen wir Ihnen zunächst einmal die klassischen Füllungen auf:

 

Amalgamfüllung

Das Metallgemisch füllt den Hohlraum im Zahn und stellt so die Kaufläche wieder her. Dieses Füllmaterial ist allerdings sehr umstritten, da es das giftige Quecksilber enthält. Außerdem hebt sich das Material farblich stark vom eigenen Zahn ab, wodurch Viele die Füllung eher als unästhetisch empfinden. Das Amalgam punktet jedoch bei Kosten und Haltbarkeit. Die Kosten des langlebigen Füllmaterials übernehmen Krankenkassen vollständig.

 

Goldfüllung

Bei der Goldfüllung nutzt der Zahnarzt hauchdünne Folien aus Gold und schichtet diese im Zahnholraum. Das weiche Gold wird dann entsprechend der natürlichen Zahnform angepasst. Das Material ist allerdings kostspielig und auch die Ästhetik spricht für viele Menschen gegen diese Art der Füllung.

 

Zementfüllung

Handelt es sich um eine provisorische Zahnfüllung, etwa bei einem Milchzahn oder als Provisorium vor einem Inlay oder Onlay, greift der Zahnarzt oft zu einer Zementfüllung. Für eine lang anhaltende Füllung ist das Material nicht geeignet, da das Zement schnell brechen kann. Die Krankenkassen übernehmen auch hier die Kosten vollständig.

 

Kompositfüllung

Als Komposit bezeichnet man ein Keramik-Kunststoff-Gemisch. Im Gegensatz zur früher bekannten Kunststofffüllung erhält das Komposit durch einen 80 prozentigen Anteil an Keramik-, Glas- und Quarzteilchen seine Stabilität. Da das Material in verschiedenen Weißtönen erhältlich ist, überzeugt es auch in der Ästhetik. Einziges Manko: Die Mehrkosten des Amalgampreises muss der Patient selbst tragen.

 

Inlays und Onlays – die Alternative aus Keramik

Sind große Teile des Zahns mit Karies zerstört, muss der Zahnarzt dementsprechend viel Substanz entfernen. Dadurch verliert der Zahn allerdings auch seine Stabilität. Eine herkömmliche Füllung reicht mitunter nicht mehr aus. Daher greift der Zahnarzt gerne zu einem Inlay oder Onlay. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine Einlagefüllung. Ein Zahntechniker fertigt passgenau auf den Hohlraum zugeschnitten das Inlay an. Dabei bezieht er Biss, Form, Kontur und Kontaktpunkte mit ein. So lässt sich eine stabile und zudem täuschend echt aussehende Füllung herstellen. Das Material des Inlays variiert. Meist verwendet man zahnfarbene Keramik, es stehen allerdings auch Goldlegierungen und Kunststoff zur Verfügung. Das Inlay verklebt der Zahnarzt je nach Material mit Zement oder Komposit. Hinterher ist die Füllung selbst für Ärzte kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden.

 

Bei größeren Füllungen, etwa bei einer fehlenden Zahnwand, greift man auch zu Onlays. Ähnlich wie die Krone decken Onlays wesentlich größere Teile des Zahns ab.

Lassen Sie sich von Zahnärztin Dr. Poth in Essen zu den verschiedenen Zahnfüllungen insbesondere zu den Alternativen Inlays und Onlays beraten.

 

Veneers: Gleiche Zähne neues Lächeln

In den letzten Jahren sind Veneers in der Zahnmedizin immer beliebter geworden. Dennoch sind die kleinen Verblendschalen für viele Neu. Dabei sind sie vielfältig einsetzbar und machen jedes Lächeln noch ein Stückchen schöner. Entdecken auch Sie die Vorteile von Veneers.

 

Veneers – Was ist das?

Veneers sind hauchdünne Verblendschalen für die Zähne. Sie bestehen aus einem Keramik-Kunststoffgemisch und werden mit einem Spezialklebstoff fest auf der Oberfläche des Zahns angebracht. Veneers gibt es in verschiedenen Farben sowie Formen. Sie werden individuell an den Zahn, die Funktion und die Wünsche des Patienten angepasst.

 

Wann kommen Veneers zum Einsatz?

Veneers ein fester Bestandteil der heutigen Zahnästhetik. Die Verblendschalen können kleine Schönheitsmakel wunderbar kaschieren:

  • Verfärbte Zähne, Flecken
  • Zahnschmelzdefekte
  • Zähne mit Absplitterungen
  • Kleine Schief-/ Fehlstellungen
  • Zahnlücken

Zur Befestigung der Veneers wird nur hauchdünn die oberste Schicht des Zahns abgetragen. So kann Zahnärztin Dr. Poth mit wenig Aufwand schöne Ergebnisse erzielen.

 

Ablauf der Behandlung

Jeder Behandlung mit Veneers geht ein Beratungsgespräch in der Praxis in Essen voraus. Zahnärztin Frau Dr. Poth bespricht mit Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte und stellt Ihnen einen Kostenvoranschlag auf. Wenn Sie sich für die Behandlung entscheiden, erfolgt zunächst eine gründliche Reinigung. Dabei werden alle Beläge und tief sitzender Plaque restlos entfernt. Im nächsten Schritt trägt Zahnärztin Dr. Poth die oberste Schicht des Zahns ab und nimmt dann einen Abdruck. Durch den Abdruck kann der Zahntechniker dann eine passgenaue Verblendschale anfertigen. In der Übergangszeit tragen die Patienten provisorische Veneers aus Kunststoff. Nach Fertigstellung werden die richtigen Veneers angebracht. Dafür nutzt Zahnärztin Dr. Poth einen Spezialkleber, der einen langen Sitz der Verblendschalen verspricht. Nach rund 20 Minuten ist der Kleber ausgehärtet und Sie können das Ergebnis bewundern.

 

Vor- und Nachteile der Veneers

Veneers beheben kleine Zahnschiefstellungen und Lücken, bei denen sonst eine Zahnspange nötig wäre. Auch Form und Farbe der Veneers lassen sich individuell bestimmen. Die hohe Haltbarkeit der Verblendschalen spricht ebenfalls für sich. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für Veneers. Die Zahlung muss somit vom Patienten selbst gedeckt werden. Dennoch sind Veneers eine Investition, die sich sowohl für Ihre Zahngesundheit als auch für die Helligkeit Ihrer Zähne lohnen wird.

 

Haben Sie Fragen zu Veneers? Dann vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch und lassen Sie sich von Zahnärztin Frau Dr. Poth in Essen beraten.

 

Gesunde Zähne für einen gesunden Körper

Was viele nicht wissen: Die Zahngesundheit kann den gesamten menschlichen Organismus beeinflussen. Mangelnde Hygiene, Zahnkrankheiten oder Fehlstellungen des Kiefers sind nur einige der Gründe.

 

Die meisten Menschen verfolgen mit dem Zahnarztbesuch und der täglichen Pflegeroutine zwei Ziele: den langen Erhalt der Zähne und ein strahlendes Lächeln. Doch häufig hängen auch andere Beschwerden mit den unterschiedlichsten Zahnkrankheiten zusammen.

 

Wenn das Herz in Gefahr ist

Unsere Zähne sind durch Nerven und Blutgefäße mit dem Rest des Körpers verbunden. Hierdurch können sich Erkrankungen oder Entzündungen des Mundraums im ganzen Körper verteilen. Bei einer verschleppten oder chronischen Parodontitis, also einer Zahnfleischentzündung, können die Bakterien das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. Die mögliche Folge: Schlaganfall oder Herzinfarkt. Besonders gefährdet sind Menschen mit schwachem Immunsystem.

 

Wenn Nachwuchs erwartet wird

In der Schwangerschaft sollte ganz besonders auf eine gute Mundhygiene und Zahngesundheit geachtet werden. Wie auch ältere oder kranke Menschen haben Schwangere ein geschwächtes Immunsystem. Hierdurch breiten sich Entzündungserreger besonders schnell aus. Deshalb ist es wichtig, Zahnerkrankungen schnell zu erkennen, um die Gefahr einer Frühgeburt zu vermeiden.

 

Wenn der Nacken schmerzt

Migräne, Nackenschmerzen und Rückenprobleme zählen in der heutigen Zeit zu den Volkskrankheiten überhaupt. Bei der Suche nach der Ursache hierfür stehen viele Ärzte häufig vor einem Rätsel. Doch nicht selten hängen sie mit Kieferfehlstellungen zusammen. Ist der Auslöser erst einmal erkannt, kann das Problem vom Zahnarzt behoben werden. Oft hilft eine vom Zahnarzt angefertigte Schiene die Kieferfehlstellung zu beheben.

 

Wenn die Stimmung beeinflusst wird

Das Immunsystem hat einen besonders großen Einfluss auf die Psyche. Gelangen also Entzündungserreger z. B. durch eine Zahnwurzelentzündung in den Blutkreislauf, können Depressionen ausgelöst werden.

 

Für einen ganzheitlich gesunden Körper dürfen regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt nicht fehlen. Mindestens einmal, besser zweimal im Jahr, sollte man den Zahnarzt aufsuchen, um mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern. Früh erkannt, sind viele Erkrankungen der Zähne schnell und einfach zu behandeln. Vereinbaren Sie am besten jetzt den nächsten Kontrolltermin telefonisch unter 0201 - 78 77 21 oder über unsere Online Terminvergabe. Wir freuen uns auf Sie!

Zahnersatz oder Zahn retten?

Parodontitis und Karies sind die häufigsten Zahnerkrankungen bei Erwachsenen. Beides setzt den Zähnen und dem Zahnfleisch stark zu. Im fortgeschrittenen Stadium stellt sich dann die Frage: Rettet man den Zahn oder entscheidet man sich für Zahnersatz?

Zuerst muss man beide Varianten genau voneinander abgrenzen:

 

Wurzelkanalbehandlung – die letzte Chance für die eigenen Zähne

Eine Wurzelkanalbehandlung ist dann notwendig, wenn bereits große Teile des Zahns Schaden genommen haben. Die Karies dringt tief in die Zahnwurzel ein und schädigt die Nerven. Es kommt zu einer unangenehmen Entzündung, die einer dringenden Behandlung bedarf. Hier kommt die Wurzelkanalbehandlung zum Einsatz. Dabei entfernt der behandelnde Zahnarzt die beschädigte Substanz. Darunter fallen auch Teile des Wurzelkanalsystems. Anschließend erfolgt eine gründliche Reinigung, um den Zahn restlos von schädlichen Bakterien zu befreien. Der gereinigte Zahninnenraum, einschließlich des gesamten Wurzelkanalsystems, kann dann mit einem Füllmaterial aufgefüllt und verschlossen werden. Je nach Ausmaß der Zahnerkrankung könnte eine einfache Füllung nicht ausreichen. In dem Fall bietet sich eine Krone an. Im Anschluss kann man den Zahn wieder vollständig und ohne Probleme nutzen. In unserer Praxis in Essen können wir die Behandlung ambulant und unter örtlicher Betäubung durchführen.

 

Implantat – die künstliche Zahnwurzel

Im Gegensatz zur Wurzelkanalbehandlung handelt es sich bei der Implantologie nicht um eine zahnerhaltende, sondern eine zahnersetzende Maßnahme. Für die eigentliche Behandlung ist also der Zahnverlust oder das gezielte Ziehen des beschädigten Zahns Voraussetzung. Anschließend kann der Zahnarzt die Implantologie umsetzen. Dabei verankert man eine kleine Schraube aus hochwertigem Material im Kieferknochen. Daher rührt auch die Bezeichnung „künstliche Zahnwurzel“. Nach wenigen Monaten ist die Schraube fest im Kieferknochen verwachsen. Bis dahin trägt man auf dem Implantat ein Provisorium, welches nicht belastet werden darf oder eine Einheil-Kappe auf Zahnfleisch-Niveau. Nach vollständiger Abheilung ersetzt der Zahnarzt das Provisorium durch eine Krone. Der größte Vorteil des Implantates ist die Vorbeugung des Knochenabbaus. Denn wenn der Kieferknochen langfristig nicht genutzt wird, bildet er sich zurück. Vor allem bei einer höheren Anzahl an verlorenen Zähnen äußert sich dies in einem eingefallenen Gesicht. Durch die künstliche Zahnwurzel wird der Kieferknochen allerdings weiter beansprucht und verhindert so den Abbau. Zum Vergleich: Bei einer einfachen Brücke bleibt der Kieferknochenabschnitt unbelastet und so kann es zu einem Abbau kommen. Außerdem kann man das vollständig verwachsene Implantat voll belasten.

 

Wurzelkanalbehandlung oder Implantat – was ist nun besser?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. In jedem Fall sollte der Zahnarzt den Patienten individuell betrachten. Doch generell gilt: Die eigenen Zähne sind besser als der Zahnersatz. Demnach sollten Zahnärzte immer zur zahnerhaltenden Maßnahme tendieren, sofern diese realistisch umsetzbar ist. Denn der Zahnersatz kann den eigenen Zahn niemals gleichwertig ersetzen. Der Verlust des schmerzsensiblen Kaugefühls ist mitunter ein entscheidender Aspekt. Die Kaukraft ist etwa 40 Mal höher als unsere Zähne standhalten können. Durch das Druckgefühl wird dem Gehirn signalisiert, wann der Druck zu hoch ist. Bei der künstlichen Zahnwurzel fehlt dieses Gefühl und es kann zur starken Beanspruchung der Kronen kommen.

 

Kommen Sie zu einem Beratungsgespräch in unsere Praxis in Essen. Gemeinsam finden wir die für Sie passende Lösung.

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